Die Insel der besonderen Kinder

Deutsches Cover
Englisches Cover

Titel: Die Insel der besonderen Kinder
Gebunden: 16,99€
Kindle: 14,99€
Verlag: Pan 
Seiten: 416

Engl. Titel: Miss Peregrine's Home for Peculiar Children
Gebunden: 12,95€
Taschenbuch: 7,90€
Kindle: 7,82€


Die Insel. Die Kinder. Das Grauen. Bist Du bereit für dieses Abenteuer?
Manche Großväter lesen ihren Enkeln Märchen vor – doch was Jacob von seinem hörte, war etwas ganz, ganz anderes: Abraham erzählte ihm von einer Insel, auf der merkwürdige Kinder mit besonderen Fähigkeiten leben – und von den Monstern, die auf der Suche nach ihnen sind. Inzwischen ist Jacob ein Teenager und glaubt nicht mehr an die wunderbaren Schauergeschichten. Bis zu jenem Tag, an dem sein Großvater unter mysteriösen Umständen stirbt …


"Die Insel der besonderen Kinder" ist wirklich ein außergewöhnliches Buch!
Der Protagonist Jacob flüchtet sich nach dem Tod seines Großvaters auf die Insel, von denen dieser ihm immer Geschichten erzählt hatte. Dort muss er feststellen, dass die Geschichten, die er immer als Märchen abgetan hat, tatsächlich stimmen. 

Die Geschichte ist kreativ und einfach mal etwas anderes, als das typische Fantasy Buch, was man sonst so kennt. Jede Beschreibung einer Person ist mit einem Bild ausgestattet, was das ganze Buch schon spannend macht, bevor man es überhaupt gelesen hat.
Leider war das Buch nicht im entferntesten gruselig, was ich mir aber irgendwie erwartet hatte, als ich das Buch angefangen habe und auch die Abwechslung lässt in der Story an manchen Stellen echt zu wünschen übrig.

Der Hauptcharakter Jacob ist an sich eher unscheinbar, aber das tolle an dem Buch sind natürlich die besonderen Kinder, die jeder eine einzigartige Persönlichkeit haben. Es ist spannend einen nach dem anderen von ihnen kennen zu lernen und ihr Schicksal zu erfahren. 

Die Liebesgeschichte entwickelt sich unbemerkt eher so nebenbei. Erst wurde kaum eine Andeutung gemacht, dann kann Jacob auf einmal nur noch an Emma denken und schwupp sind sie vom einen auf den anderen Tag zusammen. Wer nicht so auf dieses Liebesgeschnulze und ewiges Schmachten steht, dem wird das aber vielleicht ganz recht kommen ;) 

Der Schreibstil kommt an manchen Stellen etwas gezwungen rüber, vor allem wenn es um die Geschichte rund um die Fotos geht. Die Fotographien existierten ja schon vor dem Buch und manchmal wirkte es, als wollte der Autor sein Buch diesen Bildern unbedingt anpassend und nicht umgekehrt.
Ansonsten war der Schreibstil leicht und flüssig und das Buch lässt sich gut in einem Rutsch durchlesen.

Das Ende ist ein bisschen merkwürdig und für mich auch ziemlich unverständlich. (Achtung Spoiler! Zum lesen markieren!) { Jacob weiß, er kann wahrscheinlich nie wieder nach Hause zurückkehren und trotzdem lässt er seine ganze Familie und seinen besten Freund zurück, um mit Kindern mitzugehen, die er gerade einmal ein paar Wochen kennt. }
Klar konnte man sich denken, dass es irgendwie so endet, aber dennoch überrascht einen das Buch an manchen Stellen und ist trotz fehlenden Gruselfaktors spannend.
Allerdings hatte ich mir von dem Hype der um "Die Insel der besonderen Kinder" gemacht wurde schon etwas mehr erwartet. 


Wer von dem Buch eine Mischung aus Thriller und Fantasy erwartet, den muss ich leider enttäuschen. Wenn man nicht wirklich sehr zart besaitet ist, ist das Buch außer einer etwas düsteren Stimmung nicht sonderlich gruselig. Ansonsten würde ich das Buch empfehlen, wenn man mal Lust auf etwas Außergewöhnliches hat, das von dem 0-8-15 Klischee eines Fantasy Romans abweicht. 


3,5/5

1 Kommentar:

  1. Ich habe das Buch vor kurzem auch gelesen und war anfänglich wirklich begeistert. Allerdings wandelte sich das bis zum Zeitpunkt, bis die Hintergrundgeschichte von Miss Peregrine aufgedeckt wurde. Da wurde es mir wirklich zu wüst und seltsam, sodass ich das Buch wirklich schon weglegen wollte. Ich hab ihm noch eine Chance gegeben, aber ab da wurde es wirklich immer noch wüster. Das Ende war wirklich mehr als komisch, wie du auch schon geschrieben hast.
    Ich hätte mir irgendwie auch mehr erwartet.
    Schade.

    Viele liebe Grüße, Behyflora

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